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Tatjana nutzt eine berufliche Pause, um zwei Wochen in Rumänien Hand anzulegen. Sie begleitet Kinga Nago zur Kinderbetreuung in mehreren Spitälern. Die kleine Diana kommt ins Programm. Sie reagiert sehr schüchtern, unbeteiligt und schaut nur vor sich hin auf den Tisch. Während die anderen Kinder längst spielen, versucht Tatjana mit Diana Kontakt aufzunehmen. Die gibt keine Antwort, zeigt keine Mimik und schaut die fremde Frau nur mit ihren grossen, schönen Augen an, die Traurigkeit und Angst verraten. Auch Diana bekommt einen rosaroten Ballon, den Tatjana mit ihr zu spielen versucht. Langsam erwacht die Seele der Kleinen. Ein kleines, scheues Lächeln verwandelt sich mit jedem Hin- und Herwerfen in ein befreiendes Lachen. Am Schluss halten sich beide die Bäuche. Tatjana schreibt: «Es war so berührend zu sehen, wie dieses zunächst traurige Mädchen … nun laut lachend vor mir sass und seine Sorgen für eine Weile zu vergessen schien.»

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