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Naher Osten

Der Libanon ist ein Brennpunkt verschiedener Ethnien und Religionsgemeinschaften. Im spannungsgeladenen Land fokussieren wir uns auf Kinder und Jugendliche.

Libanon – Hoffnung erneuern.

Seit September 2019 setzt sich Tamara Wüthrich als Sozialarbeiterin mit einer christlichen libanesischen Organisation für die Generation von morgen ein. Christliche Werte und Normen werden an libanesische Kinder und Jugendliche wie auch an syrische Flüchtlingskinder vermittelt.

Infolge von Kriegen und diversen internen Konflikten hat das libanesische Volk viel gelitten. Deshalb wollen wir Hoffnung säen und Zukunft mitgestalten. Denn wir glauben, dass durch das Wort Gottes Herzen und Leben zum Guten verändert werden. Die Projekte werden laufend weiter entwickelt.

Tamara Wüthrich aus Häutligen (BE)
Beruf: Sozialarbeiterin

Bereiche

Kunst

Wir glauben, dass Kinder und Jugendliche durch Kunst auf spezielle Art und Weise berührt und erreicht werden können. Innerhalb der letzten Jahre wurden verschiedene Theater und Lieder zu den Themen wie «Keine Gewalt Prävention», «Sexueller Missbrauch Prävention», «Hygiene Prävention» und zu biblischen Geschichten geschrieben und an öffentlichen Schulen, in Zentren und Kirchen aufgeführt. In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen wie beispielsweise World Vision wurden Präventionstheater in syrischen Flüchtlingslagern aufgeführt. 

Kids

Weshalb wollen wir Kinder und Jugendliche fördern? Wir wollen uns heute in sie investieren, damit sie morgen die Zukunft im Nahen Osten gestalten und Frieden unter Ethnien und Kirchen leben werden. Kinder geben Inhalte, die sie gelernt haben, an ihre Familien weiter. Dadurch wird die jeweilige Gemeinschaft mit erreicht. In Camps, welche in den Weihnachts-, Oster- oder Sommerferien stattfinden, lernen Kinder durch Bibelgeschichten, Theater und Lieder zentrale Werte des christlichen Glaubens kennen und in ihrem Leben anzuwenden.

Flüchtlinge

Aufgrund des syrischen Bürgerkrieges hat der Libanon eine grosse Anzahl an syrischen Flüchtlingen aufgenommen und ihnen vorläufig eine zweite Heimat gegeben. Aus ökonomischen wie auch sozialen Gründen sind jedoch die Syrer zusehend gezwungen, in ihr Land zurückzukehren. Bis heute leiden viele Kinder und deren Eltern an posttraumatischen Belastungsstörungen. Durch regelmässige Besuche in Flüchtlingslagern, welche von keiner NGO betreut werden, werden die Kinder mittels spezifischer Kinderprogramme in ihrem Alltag ermutigt und gestärkt. Zeitgleich wird die Wäsche der Familien auf einem Lastwagen gewaschen. Nach dem Kinderprogramm erzählen die Mütter über die aktuellen Geschehnisse und Herausforderungen. Durch aktives Zuhören und regelmässige Besuche können schrittweise Beziehungen und Vertrauen aufgebaut werden. Hoffnung und Zukunft werden wieder neu in die Herzen gesät.

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